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Weiße, geschmolzene Aluminiumoxid-Suspension zum Polieren optischer Linsen

Weiße, geschmolzene Aluminiumoxid-Suspension zum Polieren optischer Linsen

Positionierung: Weiße, geschmolzene Aluminiumoxid-Poliersuspension dient ausschließlich dem Feinschleifen und Vorpolieren nach dem Fräsen. Sie ist nicht für die Hochglanzpolitur geeignet; für die Hochglanzpolitur ist Ceroxid-Poliersuspension zu verwenden.

Kernmerkmale: α-Al₂O₃ mit einer Mohs-Härte von 9, hoher Schneidleistung und chemischer Inertheit. Hauptrisiken: Kratzer durch grobe Partikel/harte Agglomerate und durch zu hohen Druck verursachte Untergrundschäden (SSD), die nach der Beschichtung zu Trübungen und Lochfraß führen.

I. Obligatorische Spezifikationen für weißes, geschmolzenes Aluminiumoxidpulver

Artikel Interner Kontrollstandard Anmerkungen
Al₂O₃ ≥99,0 %, vorzugsweise ≥99,3 % Elektrisch geschmolzener weißer Korund, α-Kristallphase; die γ-Phase ist aufgrund unzureichender Härte nicht möglich.
Fe₂O₃ ≤0,03 %, max. 0,05 % Überschüssiges Eisen verursacht direkt gelbe Flecken und Rostspuren, ein kritischer Wert für optische Linsen.
Na₂O ≤0,4 % Ein hoher Natriumgehalt neigt dazu, Agglomeration und eine schlechte Stabilität der Suspension auszulösen.
Partikelmorphologie Gleichförmiges Polyeder; strenge Begrenzung langer, nadelförmiger, spitzer Partikel Scharfe Partikel verschlimmern die Schäden im Untergrund.
Partikelgröße (W-Serie) Feinschliff: W14, W10, W7 Vorpolieren: W5, W3,5, W2,5 Die Partikelgröße D99 wird streng kontrolliert, um übergroße Partikel im Produktrückstand zu eliminieren; D50 bezeichnet die mittlere Partikelgröße.
Behandlungsprozess Säurewäsche + hydraulische Klassierung + Entfernung von magnetischem Eisen Gewöhnliches zerkleinertes Material ist für optische Poliersuspensionen ungeeignet.

II. Grundrezeptur für Poliersuspension (Massenanteil, deionisiertes Wasser)

✅ Feinmahlsuspension (W7–W14, zum Entfernen von Mahlspuren): Weißes, geschmolzenes Aluminiumoxidpulver : 20–25 %, deionisiertes Wasser: 74,2–79,5 %, Natriumpolyacrylat (PAA-Na-Dispergiermittel): 0,3–0,6 %, pH-Regulator (verdünntes Ammoniakwasser): pH-Wert auf 7,5–9,0 einstellen, optischer, schaumarmer Entschäumer: ≤ 0,05 %

✅ Vorpoliersuspension (W1,5–W5, zwischen Feinschleifen und Polieren mit Ceroxid): Weißes, geschmolzenes Aluminiumoxidpulver: 10–15 %, deionisiertes Wasser: 84,4–89,7 %, Natriumpolyacrylat: 0,2–0,4 %, pH-Regulator: pH-Wert zwischen 7,5 und 9,0 halten, Entschäumer: optional in Spuren.

Hinweise: Bei einem pH-Wert unter 7 flocken Aluminiumoxidpartikel leicht aus und verklumpen. Bei einem pH-Wert über 10 tritt leichte Korrosion auf K9-/Borosilikatglas auf, die zu Lochfraß führt. Dispergiermittel nicht überdosieren; ein Überschuss führt zu starker Schaumbildung und Wasserflecken auf den Linsen.

III. Vorbereitungsverfahren

  1. Geben Sie deionisiertes Wasser in den Rührbehälter, fügen Sie das Dispergiermittel hinzu und rühren Sie bei niedriger Geschwindigkeit, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Geben Sie dann Ammoniakwasser hinzu, um den pH-Wert einzustellen.
  2. Das weiße, geschmolzene Aluminiumoxidpulver wird langsam und portionsweise zugegeben. Um ein Verklumpen zu vermeiden, darf keine große Menge auf einmal eingeschüttet werden.
  3. Hochgeschwindigkeitsrühren für 30–60 Minuten. Für die Massenproduktion wird horizontales Sandmahlen empfohlen, um harte Agglomerate aufzubrechen; für kleine Chargen ist Ultraschalldispersion möglich.
  4. Filtration: 800-Mesh-Filterbeutel für Feinmahlsuspension; 1200–1500-Mesh-Filterbeutel für Vorpoliersuspension.
  5. Prüfung: Feststoffgehalt, pH-Wert, Partikelgrößenverteilung D50/D99, Sedimentationsstabilität. Zur Überprüfung Probepolierverfahren mit Proben durchführen.
  6. Lagerung: Im Lagertank kontinuierlich bei niedriger Drehzahl rühren. Nach Absetzen des Sediments vor Gebrauch erneut umrühren und filtern.
  7. Rohrleitungsmaterial: PP/PE/Edelstahl 316. Rohrleitungen aus normalem Kohlenstoffstahl sind nicht zulässig, da Rost zu gelben Flecken führt.

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