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Prozessparameter von weißem, geschmolzenem Aluminiumoxid 220# (F220/220 Mesh) für das Sandstrahlen von Legierungswerkzeugen

Prozessparameter von weißem, geschmolzenem Aluminiumoxid 220# (F220/220 Mesh) für das Sandstrahlen von Legierungswerkzeugen

1. Grundlegende Informationen zu Schleifmitteln

Weißer Schmelztonerde- Werkstoff: Weißer Schmelztonerde (WA)

Geschmolzenes Aluminiumoxid, Korngröße: 220# / F220 / 220 Mesh

Geschmolzenes Aluminiumoxid Hauptzusammensetzung: Al₂O₃ ≥ 99,5 %
Korund Mohs-Härte: 9,0

Eigenschaften: Eisenfreie Verunreinigung, gute Selbstschärfung und gleichmäßige Korngröße. Geeignet für die Oberflächenbehandlung von Präzisionswerkzeugen.

2. Kernsandstrahlverfahren

Betriebsluftdruck

Standardbedingungen: 0,35~0,5 MPa

Dünne Kanten / Werkzeugspitzen / Präzisionsschneidkanten: 0,30~0,35 MPa (um Ausbrüche und Beschädigungen der Kanten zu vermeiden)

Sprühabstand: 12–22 cm

Sprühwinkel: 55°~70°. 90°-Sprühen auf Schnittkanten ist strengstens verboten.

Bedienung der Waffe: Bewegen Sie sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit; bleiben Sie nicht an einem Ort stehen.

3. Indikatoren für Oberflächeneffekte

Oberflächenrauheit: Ra 1,0~3,2 μm

Aussehen: Feine und gleichmäßige matte Oberfläche ohne erkennbare Kratzer oder Poren.

4. Anwendungsszenarien

  • Vorbehandlung für das Beschichten, Nitrieren und Plattieren von Hartmetallwerkzeugen und Präzisionswerkzeugen aus Schnellarbeitsstahl
  • Entfernung von leichten Oxidschichten und kleinen Graten auf Oberflächen
  • Gleichmäßige matte Oberflächenveredelung und feine Oberflächenmodifikation der Werkzeuge
  • Spezielles Sandstrahlen für ultradünne Kanten und hochpräzise geformte Werkzeuge

5. Vorbehandlung & Nachbehandlung

Vorbehandlung

Werkstücke müssen vollständig entfettet und getrocknet werden, um zu vermeiden, dass sich feine Schleifmittel in Spalten einbetten.

Abrasive Verwendung

Bis zu 4- bis 6-mal wiederverwertbar. Regelmäßig sieben, um Staub und Bruchkörner zu entfernen; für einen wirksamen Staubschutz sorgen.

Nachbehandlung

Nach dem Sandstrahlen die Rückstände gründlich mit Druckluft abblasen. Für hochpräzise Werkstücke eine Ultraschallreinigung durchführen, um verbliebene Strahlmittelreste zu entfernen.

6. Häufige Anomalien und deren Behebung

  • Kleine Kerben/abgeplatzte Kanten: Verursacht durch zu hohen Luftdruck oder senkrechtes Sprühen → Luftdruck reduzieren und Sprühwinkel anpassen
  • Trübe Oberfläche und mangelnde Sauberkeit: Verursacht durch übermäßigen Staub in den Schleifmitteln → Schleifmittel sieben oder durch neue ersetzen
  • Schlechte Haftung der Folgebeschichtung: Ursache ist eine unzureichende Oberflächenrauheit → Sprühabstand leicht verringern; Luftdruck nicht über 0,5 MPa halten.

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